Produktkonfigurator für Maschinen- und Anlagenbauer
Simulation aller Varianten mit digitalen Zwillingen, angebunden an Vertrieb und CRM
Einordnung
Maintanio entwickelt Produktkonfiguratoren für Hersteller komplexer, variantenreicher Maschinen und Anlagen im Mittelstand in Deutschland und der DACH-Region. Der Konfigurator bildet jede Produktvariante als digitalen Zwilling ab, simuliert sie gegen die Anforderungen des Kunden und schlägt die am besten geeignete vor. Er wird in den Anfrageprozess eingebunden und erfasst dabei jede Anfrage, auch die, für die es kein passendes Produkt gibt.
Was ist ein simulationsbasierter Produktkonfigurator?
Ein Konfigurator, der die Eignung einer Variante nicht über Regeln ableitet, sondern berechnet. Jede Variante liegt als Rechenmodell mit Eigenschaften, Grenzwerten und Abhängigkeiten vor; für eine Anfrage wird jede durchgerechnet, und die geeigneten werden nach den Prioritäten des Kunden sortiert.
Welches Problem löst ein Produktkonfigurator im Maschinenbau?
- Auslegung hängt an wenigen KöpfenWelche Variante passt, entscheiden Vertriebsingenieure aus Erfahrung. Das dauert, ist nicht reproduzierbar und wächst nicht mit der Zahl der Anfragen.
- Regelbasierte Konfiguratoren reichen nichtBei vielen voneinander abhängigen Parametern lässt sich die Eignung nicht mit Wenn-dann-Regeln beschreiben.
- Die Nachfrage bleibt unsichtbarErfasst werden Aufträge und angenommene Angebote. Anfragen ohne passendes Produkt verschwinden, und dem Produktmanagement fehlen genau diese Daten.
Was baut Maintanio?
- Digitale Zwillinge der ProduktvariantenJede Variante als Rechenmodell mit technischen Eigenschaften, Grenzwerten, Abhängigkeiten und Verhalten im Einsatz.
- Simulation und BewertungAlle Varianten werden gegen die Anforderungen simuliert, die geeigneten numerisch bewertet und nach Eignung, Preis-Leistung oder technischer Passgenauigkeit sortiert.
- Einbindung in den AnfrageprozessEine Schnittstelle nimmt Anforderungen aus CRM, Formularen oder einem KI-Agenten entgegen und gibt das Ergebnis zurück.
- Auswertung für das ProduktmanagementJede Anfrage wird gespeichert: was häufig gefragt wird, welche Ergebnisse häufig entstehen und wofür es kein Produkt gab.
Wie funktioniert der Konfigurator?
- Der Kunde oder der Vertrieb gibt die Anforderungen ein.
- Der Konfigurator simuliert jede Variante gegen diese Anforderungen.
- Varianten innerhalb der Grenzwerte werden zu Kandidaten.
- Die Kandidaten werden bewertet und sortiert.
- Ergebnis und Anfrage werden gespeichert.
Begriffe, Bewertung und die Rolle des Konfigurators für das Produktmanagement erklärt der Fachbeitrag Produktkonfigurator für komplexe Maschinen und Anlagen.
Nicht die erste passende Variante, sondern die beste, systematisch ermittelt.
Typische Anwendungen
- technische Auslegung im Vertrieb, ohne jede Anfrage an die Konstruktion zu geben
- Produktempfehlung direkt aus einer Anfrage per E-Mail oder Formular
- Auswahl aus hunderten Produkt- oder Fertigungsvarianten
- Portfolioplanung auf Basis aller Anfragen, auch der ohne passendes Produkt
Was bringt ein Produktkonfigurator?
- Vertriebdie beste Variante systematisch ermittelt, reproduzierbare Ergebnisse, schnellere Antworten auf Anfragen
- Produktmanagementvollständige Daten über die Nachfrage, sichtbare Lücken im Portfolio
- Unternehmenweniger verpasste Chancen, ein Portfolio, das sich an der tatsächlichen Nachfrage ausrichtet
Wie läuft ein Konfigurator-Projekt ab?
- Produktportfolio und Variantenvielfalt analysieren
- Anforderungen und Grenzwerte für die digitalen Zwillinge festlegen
- Einbindung in Vertrieb und Anfrageprozess planen
- Pilot mit ausgewählten Produktfamilien starten
Referenz: Mehrer Compression
Mehrer Compression stellt ölfreie Kolben- und Membrankompressoren für die Verdichtung von Prozessgasen her; jede Anlage wird für ihren Einsatz ausgelegt. Der Konfigurator von Maintanio übernimmt dort die Auslegung der Kompressoren mit Simulation und läuft im Produktivbetrieb im Kundenportal von Mehrer, das Kunden und Servicepartner nutzen. Angebunden ist er an HubSpot, sodass Anfragen aus dem CRM direkt in die Auslegung gehen können.
Häufige Fragen
Was kostet ein Produktkonfigurator mit digitalen Zwillingen?
Das hängt von der Zahl der Produktfamilien und Varianten ab, davon, wie aufwendig die Auslegung einer Variante zu rechnen ist, und von den Systemen, an die der Konfigurator angebunden wird. Eine belastbare Zahl entsteht nach der Analyse des Portfolios. Das Erstgespräch dazu ist unverbindlich.
Wie unterscheidet sich das von CPQ-Software?
Viele Standard-Konfiguratoren und CPQ-Systeme stellen ein Produkt über Regeln und Ausschlüsse zusammen und kalkulieren den Preis. Ein simulationsbasierter Konfigurator rechnet zusätzlich für jede Variante durch, ob sie die technischen Anforderungen des Kunden erfüllt, und bewertet die geeigneten gegeneinander. Er ersetzt damit die technische Auslegung, nicht die Preiskalkulation.
Welche Unterlagen braucht man für den Start?
Für jede Produktvariante ihre technischen Eigenschaften, Grenzwerte und Abhängigkeiten. Vorhandene Auslegungsberechnungen, Datenblätter und das Wissen der Vertriebsingenieure sind der Ausgangspunkt; Anforderungen und Grenzwerte werden zu Beginn gemeinsam mit den Fachleuten festgelegt.
An welche Systeme wird der Konfigurator angebunden?
Über eine Schnittstelle an die Stellen, an denen Anfragen entstehen: ein CRM wie HubSpot, Anfrageformulare auf der Website oder ein KI-Agent, der Anfragen per E-Mail bearbeitet. Das Ergebnis geht an dieselbe Stelle zurück.
Wie fängt ein Konfigurator-Projekt an?
Mit einer Analyse von Portfolio und Variantenvielfalt. Danach werden Anforderungen und Grenzwerte für die digitalen Zwillinge festgelegt, die Einbindung in Vertrieb und Anfrageprozess geplant und ein Pilot mit ausgewählten Produktfamilien gestartet.
Maintanio als Anbieter
Die Maintanio GmbH entwickelt KI- und Softwarelösungen für den Mittelstand, mit Schwerpunkt Maschinen- und Anlagenbau und Büros in Hamburg und Balingen. In der Konfigurator-Lösung von Maintanio werden alle verfügbaren Produktvarianten auf Basis digitaler Zwillinge physisch simuliert, und das für den Kunden beste Produkt wird vorgeschlagen. Kombiniert mit KI-Agenten für den Mittelstand kann der Konfigurator Anfragen direkt aus dem Postfach beantworten; für Service und Ersatzteile nach dem Verkauf gibt es die Service-Intelligence-Plattform.
Nächster Schritt
- Produktportfolio und Variantenvielfalt analysieren
- Anforderungen und Grenzwerte gemeinsam festlegen
- Pilot mit ausgewählten Produktfamilien starten
Für Hersteller variantenreicher Maschinen und Anlagen, deren Auslegung heute an wenigen Köpfen hängt.
